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Ishigaki Island Observatory in Japan — Japans erste Sternenpark im südlichsten Observatorium mit 105-cm-Teleskop

Aktualisiert: editorial

Übersicht

Das Ishigaki Island Observatory ist eine Forschungseinrichtung des National Astronomical Observatory in Ishigaki-shi, Okinawa, und verfügt über das größte optische Infrarot-Reflektivteleskop in Kyushu und Okinawa – den 105-cm-Spiegel "Murikabushi".

2018 wurde die terrestrische Fläche des Iriomote-Ishigaki Nationalparks von der International Dark Sky Association (IDA) als Japans erste "Dark Sky Park" zertifiziert. Am Breitengrad 24° Nord ist das das einzige japanische Observatorium, wo südliche Sternbilder und das Süd-Kreuz sichtbar sind.

Beobachtungsumgebung

Ishigaki Island liegt etwa 2000 km südwestlich von Honshu mit subtropischem Klima. Der gesamte Yaeyama-Inselkomplex ist als Sternenpark zertifiziert. An dunklen Orten erreicht die Dunkelheit Bortle-Klasse 2.

Die Hauptmerkmale: Der Breitengrad 24° ist sehr südlich. Sternbilder, die von Honshu (ca. 35° N) aus unter den Horizont fallen, sind hier mit guter Höhe sichtbar. Von Dezember bis Juni ist das Süd-Kreuz sichtbar, besonders günstig auch Omega Centauri.

Von 88 Sternbildern am ganzen Himmel können 84 das ganze Jahr über gesehen werden – das ist nur auf Yaeyama-Inseln in Japan möglich.

Anlagen und Nutzungshinweise

Das "Murikabushi" -Teleskop wird bei Himmelsbeobachtungsveranstaltungen zur Verfügung gestellt. Mit 105 cm Sammelfläche ist die Beobachtung von Planeten und Nebeln beeindruckend. "Murikabushi" bedeutet auf Yaeyama-Dialekt "Subaru" (Sternenschwarm).

Beobachtungsveranstaltungen finden Samstag-Dienstag-Nächte statt. Reservierung ist online erforderlich – prüfe die offizielle Website.

Anfahrt

Etwa 40-50 Minuten mit dem Auto vom Ishigaki Airport. Etwa 15 Minuten vom Ishigaki Ferry Terminal. Das Observatorium ist nahe am Zensengahara-Bergspitz mit gepflasterter Straße, aber Steigung.

Beobachtungstipps

Die beste Beobachtungszeit für das Süd-Kreuz ist von Ende Dezember bis Juni, am besten mit freier südlicher Wasserlinie. Das subtropische Klima bedeutet: Hohe Luftfeuchtigkeit im Sommer – Teleskop- und Kameralinsen sind anfällig für Kondensation. Feuchtigkeitskontrolle ist wichtig. Im Winter gibt es starke Nordwinde, aber das Observatorium innen ist komfortabel.

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